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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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der Herrſchaft ſeiner Frau, wie er ſeinen Freunden in der Altſtadt nicht verhehlte, und man machte allgemein die Bemerkung, daß die meiſten derſelben ihre Töchter auf die Bälle gehen ließen, wenn ſie gebeten wurden, um der großen Anzahl hohen Adels willen, den unſer Direktor bei ſich verſammelte. Mrs. Roundhand, um nur Eines zu ſagen, hätte einen Finger von der Hand gegeben, wenn

ſie hätte dabei ſein vürfen; doch, wie ſchon geſagt, nichts

konnte Brough bewegen, ſie einzuladen. Roundhand ſelbſt und Gutch, unſer neunzehnter Schreiber, Brudersſohn eines Direktors der oſtindiſchen Compagnie, waren die zwei einzigen von uns, die gebeten waren, was uns wohl bekannt war, da ſie ihre Einladungs⸗ illets ſchon einige Wochen zuvor erhalten hatten und ſich nicht wenig damit brüſteten. Allein zwei Tage vor dem Ball und nachdem meine Buſennadel ihre gehörige Wir⸗ kung auf die Leute unſers Hauſes gethan hatte, kam Abednego, der eben in dem Zimmer des Direktors geweſen

3 war, mit übergroßer Freundlichkeit an meinen Pult und

ſagte zu mir: „Titmarſh, Herr Brough ſagt, er erwarte, aß Sie am Donnerſtag mit Roundhand auf den Ball hinabkommen.“ Ich glaubte, Moſes treibe Scherz, — auf jeden Fall war dieſe Botſchaft von Herrn Brough eine ſehr ſonderbare, weil es nicht Brauch iſt, den Leuten in ſo beſtimmter Weiſe Knall und Fall Einladungen zukommen

zu laſſen. Allein unmittelbar darauf kam er ſelbſt herunter und beſtätigte es, indem er im Hinausgehen ſich an mich

wandte mit den Worten: „Herr Titmarſh, Sie ſind auf Donnerſtag zu Mrs. Brough's Geſellſchaft geladen, wo Sie auch einige Ihrer Verwandten treffen werden.“ „Wiederum Weſtend!“ ſprach der ſchelmiſche Auguſt. — Ich begab mich alſo auf den Weg in einem Cabriolet, das Roundhand für ſich, Gutch und meine Wenigkeit piahe und wofür er ſehr freigebig acht Schilling ezahlte. Thackeray, Samuel Litmarſh. 4