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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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obwohl ich in dem ſchon einmal getragenen Hemde nicht mehr ſo nobel ausſah, wie das erſte Mal, wo es ganz rein und blendend weiß war, wie ich es gewaſchen von Hauſe erhalten hatte.

Die jungen Leute im Geſellſchaftsbureau bewunderten ihn alle über die Maaßen, ausgenommen der vierte Commis, M'Whirter, ein widerwärtiger Schottländer, aus purem Neid, weil ich nicht viel aus einem großen gelben Stein machte, einem Carum⸗Gorum oder wie er hieß, den er auf ſeinem Tabakshorne *) (wie er es nannte), hatte — wie geſagt, Alle waren entzückt von dem Dia⸗ mant, und Abednego ſelbſt, der es verſtehen mußte, da es in ſeines Vaters Fach einſchlug, ſagte mir, der Juwel ſei mindeſtens zehen Pfund werth und ſein Alter würde mir ſoviel dafür geben.

„Das beweist alſo,“ ſagte Roundhand, „daß Tit⸗ marſh's Diamant wenigſtens dreißig Pfund werth iſt.“ Wir lachten Alle zuſammen und waren damit einver⸗ ſtanden.

Ehrlich geſtanden, alle dieſe Lobeserhebungen und das Anſehen, in das ich bei meinen Collegen kam, verrückten mir ein wenig den Kopf, und als ſie einſtimmig behaup⸗ teten, ich müſſe eine ſchwarze Atlasbinde tragen, damit fich der Diamant ſchöner ausnehme, war ich unfinnig genug und kaufte eine für fünfundzwanzig Schillinge bei Ludlam in Piccadilly. Denn Auguſt ſagte, ich dürfe keinen ſo wohlfeilen und ordinären Stoff aus dem Oſtend nehmen, ſondern müſſe in den vornehmſten Laden gehen. Ich hätte eine für ſechszehn Shillinge ſechs Pfennige in Cheapſide haben können, die gerade eben ſo gut und ſchön geweſen wäre. Allein wenn ein junger Fant einmal eitel wird und die Mode mitmachen will, ſo kann es nicht anders ſein; er muß über die Schnur hauen.

*) Nach der Analogie von Pulverhorn⸗