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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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„Ich bin gewiß, er würde allein ſchon das Zimmer erleuchten,“ ſagte Auguſt, „ich habe das geleſen — in der Geſchichte —“

Er meinte die Geſchichte von Cogia Haſſan Alhabbal in der Tauſend und Einen Nacht, wie ich wohl wußte. Dennoch löſchten wir das Licht, um den Verſuch zu machen.

„Siehſt Du wohl, er erleuchtet wahrhaftig den ganzen Platz,“ ſagte Auguſt. Unſerem Fenſter gegenüber brannte nämlich eine Gaslampe, und das war wohl die Urſache, daß wir ganz gut ſehen konnten. Wenigſtens konnte ich in meinem Schlafzimmer, in das ich ohne Licht gehen mußte und deſſen Fenſter auf eine alte, ver⸗ fallene Mauer ging, trotz des Hoggartyſchen Diamants weniger als Nichts ſehen, und mußte im Finſtern herum⸗ tappen nach einem Kiſſen, das ich von Jemand hatte — ich will es nur geſtehen, von Marie Smith — und in welches ich die Nadel über Nacht ſieckte. Schlafen konnte ich nicht viel, weil ich immer an ſie denken mußte, und erwachte ſehr früh Morgens. Ich war wie närriſch, ſteckte ſie an meinen Schlafrock, als ich aufgeſtanden war und bewunderte mich damit im Spiegel.

Auguſt war nicht weniger entzückt als ich. Denn ſeit meiner Rückkunft von Hauſe und namentlich ſeit meiner Spazierfahrt mit Lady Drum und dem Wildpret⸗ ſchmaus vergötterte er mich in Wahrheit und that aller Orten groß mit ſeinem „Freund von Weſtend.“

Als wir im Begriff waren, zu Roundhand's zum Eſſen zu gehen, und ich keine ſchwarze Atlasbinde hatte, um den Diamant dran zu ſtecken, hatte ich keine andere Wahl, als ſie in den Buſenſtreif meines ſchönſten Hemdes einzumachen, wobei, im Vorübergehen geſagt, der Muſſelin arg zerriß. Des ungeachtet that der Diamant ſeine Wir⸗ kung bei der Familie, vie uns empfing; bei einem Glied derſelben vielleicht nur zu ſehr. Tags darauf erſchien ich damit auf dem Comptoir, wie Auguſt es haben wollte,