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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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Harniſch gebracht, daß ich ſchnell vom Sopha aufſtand und ohne ihr ein Wort zu erwidern nach dem Balkon zu ging — ja ich ſtieß ſogar den Kopf an die halboffene Glasthüre, indem ich zu den Herrn in die friſche Luft hinaus wollte. „Auguſt,“ ſagte ich, „es wird mir ſehr übel; ich wollte, Du gingſt mit mir nach Hauſe.“ Dieſer hatte auch keinen andern Wunſch; denn die letzte der Kirchgängerinnen war ſchon vorbeigekommen und der Tag neigte ſich zu Ende.

„Was! ſchon ſo früh?“ ſagte Mrs. Roundhand, „es kommt noch ein Seekrebs, zwar nur etwas ganz Gewöhn⸗ liches — es wird ihm nicht gut genug ſein; aber — —“

Zu meiner Schande muß ich geſtehen, ich hätte faſt geſagt: „zum Henker mit dem Seekrebs!“ als Round⸗ hand auf ſie zutrat und ihr zu verſtehen gab, daß ich unwohl ſei.

„Ja,“ ſagte Auguſt mit einem pfiffigen Geſicht, „Sie müſſen wiſſen, Mrs. Roundhand, daß er am Donnerſtag

in Weſtend zum Eſſen eingeladen war bei Edelleuten vom

höchſten Rang. Man ſpeist nicht in Weſtend für Nichts und wieder Nichts, Herr Roundhand, nicht wahr? wenn man Kegel ſpielt — —“

„Muß man eine Doppelpartie haben,“ fiel ihm Roundhand in die Rede.

„Nicht in meinem Hauſe am Sonntag,“ ſagte Mrs. Roundhand, die es ſo verſtanden hatte, als ſollte ein Spiel gemacht werden, und ſchoß wüthende Blicke auf ihre Gäſte. „Nicht eine Karte darf angerührt werden. Sind wir in einem proteſtantiſchen Land, ſind wir unter einem chriſtlichen Volk oder nicht?“

„Meine Liebe, es waltet hier ein Mißverſtändniß ob. Wir ſprachen von keiner Whiſtpartie.“

„Es ſoll gar nicht geſpielt werden im Hauſe am Sabbatabend,“ ſagte Mrs. Roundhand und fuhr einer Windsbraut gleich aus dem Zimmer, ohne uns nur gute Nacht zu ſagen.