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Lady Fannh merkte ich, daß endlich der „Jemand“ ge⸗ kommen ſei.
„Lady Drum,“ fing er an, „Ihr unterthänigſter Diener! Ich bin ſo eben mit einem Herrn geritten, der ſich im Jahr ſo viel und ſo viel aus Liebe zur ſchönen Gräfin Drum erſchießen wollte.“
„War es Killblazes?“ fragte die Gräfin. „Es iſt ein lieber, alter Knabe, und ich bin bereit, noch heute mich von ihm entführen zu laſſen. Ober war es der alte Bi⸗ ſchof? Der Theure beſitzt eine Locke von mir, die ich ihm gab, als er meines Papa Hauskaplan war. Jetzt wäre es eine Kunſt, da, wo die Locke geſtanden, noch eine zu finden.“
„Warum nicht gar, gnädige Frau?“ ſprach ich.
„Ganz gewiß, mein guter, lieber Herr! Unter uns, mein Kopf iſt ſo kahl und glatt wie eine Stückkugel. Fragen Sie Fanny, ob es nicht wahr iſt. Wie erſchrak die Arme, da ſie einmal als kleines Kind zufällig in mein kam, und ich meine Perrücke nicht auf atte!“
„Ich hoffe, das gnädige Fräulein hat ſich inzwiſchen vom Schrecken erholt,“ ſagte der „Jemand,“ indem er erſt ſie und dann mich anſah, als wollte er mich freſſen. Und wer ſollte es glauben? Alles, was Lady Fanny ſagen konnte, waren die Worte: „Ganz und gar; ich danke Ihnen, Mylord.“ Sie ſprach dieß ebenſo verlegen und erröthend, wie wir einſt in der Schule unſern Virgil herſagten, wenn wir ihn nicht recht gelernt hatten.
Der Lord ſah mich noch immer grimmig an, und murmelte Etwas, wie daß er gehofft habe, einen Platz in der Lady Drum Wagen zu finden, da er von dem Reiten müde ſei. Worauf Lady Fanny gleichfalls Etwas mur⸗ melte, wie: Ein Freund der Großmamma!
„Du ſollteſt ſagen: Ein Freund von Dir, Fanny,“ ſprach ihre Schweſter. „Gewiß, wir wären nicht hieher gekommen, hätte nicht Fanny darauf beſtanden, mit Herrn


