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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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mein Freund erhielten Erlaubniß; und ich würde mich ſehr glücklich ſchätzen, wenn Sie's nicht übel nehmen, mit Ihnen eine kleine Spazierfahrt im Park zu machen.“

„Es wird uns unendlich freuen,“ antwortete Lady Johanne, wiewohl etwas gezwungen.

„Ja, ganz gewiß,“ ſagte Lady Fanny, und klatſchte in die Hände; „nicht wahr, Großmamma? Und nachher können wir uns noch im Kenſington⸗Garten ergehen, wenn Herr Titmarſh ſo gut ſein will, und uns be⸗ gleiten.“

„Nein, Fanny, das wollen wir bleiben laſſen,“ ſagte Lady Johanne.

„O ja doch, das wollen wir,“ kreiſchte Lady Drum. „Ich ſterbe faſt vor Ungeduld, noch Mehreres von ſeinem Oheim und ſeinen dreizehn Tanten zu hören. Aber ihr jungen Dinger plaudert immer darein, daß ich und mein hier kein geſcheidtes Wort mit einander ſprechen

nnen.“

Lady Johanne zuckte die Achſeln und ſprach keine Sylbe mehr. Lady Fanny, die ſo munter war, wie ein junges Kätzchen — wenn man dieſen Ausdruck von einem Mitglied des hohen Adels gebrauchen darf, — kicherte und lachte in Einem fort, daß ſie ganz roth im Geſicht wurde, und ſchien an dem Aerger der Schweſter ihre Freude zu haben. Zugleich fing die Gräfin an, und ver⸗ tiefte ſich in die Geſchichte der dreizehn Fräulein Hog⸗ garty's, die noch lange nicht zu Ende war, als wir in

den Park einfuhren.

Als wir uns in dieſem ſelbſt befanden, kamen Hun⸗ derte von Herren an unſern Wagen geritten und ſprachen mit den Damen. Mit der alten Lady Drum, einer höchſt originellen Perſon, hatten ſie ihre Späſſe, — für Lady Johanne hatten ſie Bücklinge, und für Lady Fanny Schmeicheleien, zumal die jüngeren Herren. Mit holdem Erröthen und beſcheiden ſich verneigend, wie es einer ſo jungen Dame gebührte, nahm dieſe die Huldigungen aufz