Teil eines Werkes 
14. Band (1830)
Entstehung
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ebten je eine Regel der Sitte oder des Anſtandes verletzt, oder nach ſeinem Verluſt je zu der kleinſten Verleumdung Anlaß gegeben hat; wenn Sie von irgend einer Lippe etwas Anderes als Lob und Se⸗ gen uͤber ſie ausſprechen hoͤren: ſo entſage ich frei⸗ willig jeder Hoffnung auf ihren Beſitz und mit die⸗ ſet dem einzigen Gluͤck, welches mir das Leben werth zu machen vermag.“

Ich erhielt von meinem Vater folgende Ant⸗ wort:

„Du biſt muͤndig, mein Sohn, und kannſt Dich alſo ohne meine Einwilligung verheirathen, doch nie wirſt Du dieſe zu der von Dir gewuͤnſch⸗ ten Verbindung erhalten; und wenn Du ſie ein⸗ gehſt, werde ich Dich nie wieder ſehen⸗ Meine Seele iſt von der Begierde nach Glanz und Reich⸗ thum frei, aber die Ehre geht mir uͤber Alles, und nie werde ich etwas erlauben, was dieſe gefährdet. Ich ſchaudre vor dem Gedanken an eine Schwie⸗ gertochter, in deren Gegenwart ich nicht von Ehre und Unſchuld reden und deren Kinder ich nicht zur Tugend ermahnen duͤrfte, ohne ihre Mutter zum Errothen zu zwingen. Und Du, Fergus, muͤßteſt nicht auch Du errothen, wenn ich Deine Soͤhne