Teil eines Werkes 
14. Band (1830)
Entstehung
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18 Vermoͤgens dadurch ſichern, ſo wuͤrde ich keinen Augenblick anſtehen, Dir meine Hand zu geben; aber ich bin faſt ganz ruinirt, Du biſt viel juͤnger als ich, und es könnte Dir zu nichts helfen, eine

arme Witwe mit einem vornehmen Titel zu werden.

Meiner Ueberzeugung nach wird das Maͤdchen, die als meine Geliebte nichts erworben hat, als das Bewußtſein, den Mann, der ſie anbetete, zum Gluͤcklichſten von allen Sterblichen gemacht zu haben, in der Meinung der Welt ſtets viel hoͤher ſtehen, als wenn ich ihr meinen Rang und meinen Namen ohne das Vermoͤgen, ihm gemaͤß leben zu koͤnnen, hinterließe.

Von Miranda gepflegt und erheitert, hoͤrte das Leben auf, fuͤr mich eine unertragliche, ſchwere Buͤrde zu ſein. Ich erhielt meine Geſundheit wie⸗ der, ich konnte um meinen Bruder weinen, konnte von ihm reden. Miranda weinte mit mir.Ich begreife es jetzt, ſagte ſie mir eines Tages,wie Sie ſo männlich feſt und doch zugleich ſo mild ſind. Den Männern, die nur mit Maͤnnern Umgang haben, fehlt es gemeinhin an Liebenswuͤrdigkeit und Zartſinn, und die, die viel mit Frauen verkehren,