Teil eines Werkes 
14. Band (1830)
Entstehung
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was ich that, bald oöffnete, bald wieder zuſchlug, als ſich ein Frauenzimmer auf das andere Ende der Bank ſetzte. Wir ſaßen lange ſchweigend neben ein⸗ ander, ich bemerkte ſie kaum, bis ſie ſich, mit lei⸗ ſer, ſanfter Stimme, mit einer Frage an mich wandte, die ich beantwortete. Sie kam am folgen⸗ den Tage wieder und ihre Unterhaltung, ihre ſchmei⸗ chelnde Achtſamkeit machten mir ihre Gegenwart bald lieber, als meine einſamen Träumereien es mir bis dahin geweſen waren.

Miranda dieſer Name war ihr von der Rolle in Shakſpeare's Sturm geblieben, in der ſie zum erſten und zum einzigen Mal die Buͤhne betreten hatte war von guter Familie; es fehlte ihr auch nicht an reichen Verwandten, aber ihre unwuͤrdige, durch Leichtſinn tief in Armuth verſunkene Mutter wollte von ihrer Schoͤnheit und dem Wohllaut der ſußeſten Stimme, die je das Ohr eines gefuhlvollen Menſchen entzuͤckt hat, Nutzen ziehen, und ließ ſie in ihrem vierzehnten Jahr in jener Rolle debuͤtiren. Noch an dem Abend dieſer Vorſtellung kaufte ſie Lord Wellesley ihrer Mutter ab und nahm ſie mit nach Paris, wo er ſie in einem der angeſehenſten Klöſter