Teil eines Werkes 
[1] (1833)
Entstehung
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ſchwermuͤthiger Blick ſchon als Kind mich ruͤhrte, ſoll nicht durch mich ſich wieder truben; nur wenn ich es im Glanz der Freude waͤhnen darf, werde auch ich das Gluek des innern Friedens finden.

Du biſt frei, Alfted! ich kehre zum Na⸗ men der liebenden Schweſter zuruͤck, und werde dir auch fern das Schweſterherz wah⸗ ren; erhalte mir etwas von dem bruder⸗ lichen Wohlwollen, was du einſt der kleinen Anna ſchenkteſt, und laß mich wiſſen, daß du gluͤcklich biſt, damit mein Leben nicht freudenleer ſey. Wir werden uns eine lange Zeit nicht ſehen, aber vergeſſen wird dich nimmer 5 deine treue Schweſter Anna.

Der erſchuͤtternde Eindruck, den dieſer Brief auf Alfred machte, braucht nicht geſchil⸗ dert zu werden. — Sein edler Sinn, die leichte Erregbarkeit ſeines Gefuͤhls ließen ihn ſelbſt als den groͤßten Verbrecher ſich erſcheinen, und im erſten Momente war er feſt entſchloſſen, ſo⸗ gleich Anna nachzueilen, Vergebung von ihr

zu erflehen, ſie zu beſchwoͤren, daß ſie als die