Teil eines Werkes 
[1] (1833)
Entstehung
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noch meinen Bemuͤhungen weichen wollte, floßte mir ſchon laͤngſt einige Zweifel dar⸗ uͤber ein und bekuͤmmerte mich tief, weil ich die Urſache nicht errathen konnte. Der Zu⸗ fall nur, kein Forſchen von meiner Seite, ließ mich vor Kurzem den wahren Grund deiner Verſtimmung entdecken — und — nein, Alfred, ich zurnte dir nicht! ich er⸗ kannte den ſchmerzlichen Kampf zwiſchen Pflicht und der heißen Neigung fuͤr ein Weſen, das deinem Herzen mehr gewaͤhrt als ich vermag, und beklagte dich innig, beklagte, daß du nicht fruͤher erkannteſt, daß dich meine Liebe nicht befriedigen wuͤrde, damals, als ein ſolches Begegniß deines Lebens mich nur mit Freude erfullt haͤtte.— Du warſt nicht immer ſiegreich in deinem Kampfe, aber der edle Wille, glaube mir, iſt meinem Herzen ſehr wohlthuend gewe⸗ ſen — doch laͤnger dich dieſer Qual Preis

geben, hieße das: wahrhaft lieben? — Mein

Gluͤck wird nur durch das deine bedingt, und koͤnnte ich's finden, wenn dein Herz im Geheim blutete? — Dies Auge, deſſen