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ihr Gluͤck einem ſolchen Opfer danken wollte. Konnte ſie nicht ſelbſt ſein Lebensgluͤck befor⸗ dern, ſo wollte ſie ihre treue Liebe wenigſtens dadurch beweiſen, ihm nicht hinderlich zu ſeyn.
Anna hatte ſchon fruͤher beſchloſſen, zum Fruͤhling zu entfernten Verwandten der Frau v. P. zu gehen, die ſie auf ihrer Herreiſe hatte kennen lernen und deren Wohnſitz naͤher der deutſchen Grenze lag, um in dieſer Fami⸗ lie bis zur Zeit ihrer Verbindung mit Alfted zu bleiben; dieſer Plan diente ihr jetzt zur willkommnen Gelegenheit, ſich von ihm zu ent⸗ fernen, und ſie betrieb die Reiſeanſtalten ſo raſch wie moͤglich. In ſofern der Anſtand dieſe Trennung erforderte, konnte Alfred keine Einwendungen dagegen machen, aber dennoch ſchien ihm Anna's Entfernung zu beunruhigen, er war ſo weich, ſo mild, ſo liebend um ſie beſchaͤftigt in den letzten Tagen, daß Anna die ganze Kraft ihrer Seele anwenden mußte, ihrem Entſchluſſe, der Ueberzeugung von ſei⸗ ner Nothwendigkeit, treu zu bleiben. Ach! ſie war ja im Begriff, von dem letzten ihr theuern Gegenſtande zu ſcheiden, von allem was ihr


