Teil eines Werkes 
[1] (1833)
Entstehung
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hat der Wirthin viele Muͤhe gekoſtet, ehe ſie ſie bereden konnte, mich zu Rath zu ziehen. Ich fand ſie jedoch ſchon bei meinem erſten Beſuch rettungslos ſchwindſuͤchtig, und muß mich darauf beſchraͤnken, ihre Leiden zu mil⸗ dern, da ich ihr Uebel nicht zu heilen vermag.

Sie iſt aber noch ſo jung, erwiederte ich ihm bewegt,und das Leben hat oft eine an das Wunderbare grenzende Kraft, ſich zu ergaͤnzen, und den Feind, der es gefaͤhrdet, zu beſiegen.

Ach! eben ihre Jugend macht ihren Zu⸗ ſtand ſo gefaͤhrlich, ſagte er,und dann iſt ſie auch, wie es mir ſcheint, die Beute eines hoffnungsloſen und unendlich tiefen Grames. Man kennt ſie hier nur unter dem Namen Coͤleſtine, und ſeit den vier Monaten, daß ſie hier iſt, hat ſie keinen Brief keinen Beſuch erhal⸗ ten, ſie ſcheint auf Erden durchaus Niemanden anzugehören und nur noch wie ein abgeſchiedener Geiſt auf ihr zu verweilen. Gewiß iſt ſie aber der liebevollen Theilnahme edler Menſchen werth, und Sie, gnaͤdige Frau, wuͤrden ſich ein großes Verdienſt um die Ungluckliche er⸗