zelne Dame, mit meinem Maͤdchen nicht in dem Wirthshauſe zu wohnen, wo es, bei der Naͤhe der Stadt, vorzuͤglich an Sonn⸗ und Feſttagen, von Gaͤſten und Beſuchen wimmelte. Ich erfuhr, am andern Ende des Dorfes
wohne eine Witwe, die einige Zimmer zu ver⸗ miethen habe; ein ſchmaler, auf beiden Sei⸗ ten mit Roſenhecken eingefaßter Fußſteig fuhrte
zu dem kleinen Haͤuschen, das einige hundert Schritte von dem Fahrweg entfernt, in einem
Baumgarten, am Abhang eines Huͤgels lag;
die Zimmer waren niedrig, es fehlte an man⸗ cher mir durch lange Gewohnheit faſt zum Beduͤrfniß gewordenen Bequemlichkeit und doch entſchloß ich mich augenblicklich ſie zu miethen, ſo ſehr entzuͤckte mich die iMiſche
Lage des Hauſes und die Ausſicht, i man aus dem Fenſter deſſelben hatte.
Ich zog ſchon am naͤchſten Tage hinaus
und wuͤnſchte mir an jedem folgenden Gluͤck
zu der Wahl dieſer Wohnung, die mir wie
ein Wohnſitz des Friedens und der Heiterkeit erſchien. Es war in den erſten Tagen des
Aprilsz jede Morgenſonne erſchloß neue Bluͤ⸗
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