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Thatſache ganz einfach geſagt werden kann, daß es da iſt und daß in ihm gewiſſe Begriffe und Vor⸗ ſtellungen, als von der Natur der menſchlichen Seele unzertrennlich, nothwendig begruͤndet ſind. Dieſe Nothwendigkeit, gewiſſe, uns mechaniſch inwohnende Triebfedern einer Ueberzeugung ohne weitere Begrun⸗ dung derſelben im Denkvermögen, in uns wirkſam zu fuͤhlen, muß jeder Menſch anerkennen. So wie nun aber der Geiſt des Menſchen ſich entwickelt, er⸗ wacht in ihm das Beduͤrfniß, ſeinen dunkeln und bewußtloſen Gefuͤhlsglauben an die Wirklichkeit der Dinge, zu Begriffen aufzukläͤren und ſich von ihm Rechenſchaft zu geben, und es kommt dann in der Entwickelungsgeſchichte des Individuums wie der Menſchheit der Punkt, wo uns die Erſcheinungen der Sinnenwelt auf Fragen hinleiten, die nicht von ihnen beantwortet werden konnen, und wo Beduͤrf⸗ niſſe in uns erwachen, die uns aus der Sphäre der⸗ ſelben hinaus in ein Reich der Ideen und der ſittli⸗ chen Gefuͤhle hinuberziehen. Die Erſcheinungen der äußern Natur wuͤrden ewig fuͤr uns eine unver⸗ ſtaͤndliche Bilderſchrift bleiben, wenn nicht in unſerer Seele das Ideal einer geiſtigen Welt ruhete, auf die wir die Erſcheinungen der aͤußern beziehen, indem


