Teil eines Werkes 
12. Band (1830)
Entstehung
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Suͤnden in Segen zu verwandeln, ba ohne ein ſolche Tilgung fuͤr uns keine Seligkeit gedacht wer⸗ den kann.

Den Weg in das Reich ſeines Vaters ging uns Jeſus auf menſchliche Weiſe ſegnend und leh⸗ rend voran, und erwarb uns dadurch die Moglich⸗ keit unſerer Ruͤckkehr zu dem Erbe der himmliſchen Gluͤckſeligkeit.

Unſere Pflicht iſt es jettganz allein und aus⸗ ſchließend nur ihm zu folgen auf der Bahn des Lichtes und des Lebens. Ihn zu lieben und durch ganz unbedingte, freie Hingabe an ihn das Gott⸗ lich⸗Menſchliche von ihm zu empfangen und in uns aufzunehmen, auf daß er in uns und wir in ihm leben.

Er wandelte die Gerechtigkeit Gottes um in Gnade; er hat uns frei gemacht fuͤr die Ewigkeit und hat uns von allen Folgen und Wirkungen un⸗ ſerer Suͤnde befreit. Wer an ihn glaubet, wird ſe⸗ lig werden.

Dies, mein theurer Steinfeld, iſt das Faß⸗ lichſte, was ich Dir uͤber meinen Glauben an Je⸗ ſus, als an den wahrhaftigen Sohn Gottes und unſern Erloſer, zu ſagen vermag. Keinem, der auf⸗