Teil eines Werkes 
12. Band (1830)
Entstehung
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durch Action und Reaction verkettet iſt. Als durch den Mißbrauch des nothwendig freien Willens die Moglichkeit des Böſen wirklich wurde, da wurden die urſpruͤnglich rein und ſchuldlos erſchaffe⸗ nen Weſen nun eine Miſchung aus Guͤte und Suͤnde, und da ihr Wille in Zwieſpalt mit ſich ſelbſt gerathen iſt, wuͤrden ſie ohne goͤttliche Einwir⸗ kung ewig in der Widerwärtigkeit dieſes Zwieſpalts bleiben, da ſelbſt dann, wenn ihrem Willen noch eine Wiederannaͤherung an Gott moglich waͤre, ſie in dieſer doch nur den unertraͤglichen Schmerz der Suͤnde und ihre Nichtigkeit zu empfinden vermoͤ⸗ gend ſein wuͤrden. Der durch die Suͤnde fur das Goͤttliche verblindete und auf ſich und ſeines Glei⸗ chen beſchraͤnkte Geiſt kann ſich nicht durch ſich ſelbſt wieder zur Reinheit und zur Empfaͤnglichkeit fuͤr göttliche Einwirkung erheben; er kann nicht die Fortpflanzung des Uebels bis in's Unendliche hinein, verhindern, nicht ſich ſelbſt vor kuͤnftigen Vergehun⸗ gen ſichern; Selbſthuͤlfe iſt und bleibt fuͤr ihn unmoͤglich.

Gott aber, der Alles beſeligen und als die Cen⸗ tralſonne der geiſtigen Welt alles Entfernte wieder mit ſich vereinen und an ſich ziehen will, hat ſich