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traulichkeit unſter Kinderjahre wieder herbeifuͤhrte. Eben das, was mich zuerſt verlegen machte, ſeine trauliche Anrede, ſein Nennen meines Namens, machte mich bald getroſt. Es war ja keine neue Bekannt⸗ ſchaft, die ich machte, ſondern nur die Erneuung eines aus der Vergangenheit aufbluͤhenden Verhaͤlt⸗ niſſes, das aus ihr entſproßte, wie der Same, den man der Erde anvertraut, ihr als duftende Blume entbluͤht.
Adolph, den mein Großvater in R. getroffen hatte, und der, als er erfuhr, ich ſei hier, den Wunſch, mich wieder zu ſehen, empfand, wird uns auf unſter fernern Reiſe begleiten, was mein Groß⸗ vater ſehr gern ſieht, da er ihn wegen ſeiner man⸗ nigfaltigen Kenntniſſe ſchätzt und ſeine Unterhaltung liebt. Er iſt Kammerherr am — ſchen Hofe und arbeitet mit im Cabinet. Nur auf Urlaub iſt er jetzt im Vaterlande, das er bald wieder verlaſſen muß. Liegt aber nicht in dieſem Zuſammentreffen, wodurch allein unſer Wiederſehen herbeigefuͤhrt wer⸗ den konnte, etwas Wunderbares? vorzuglich fur mich, die ich, hätten wir uns in einer Geſellſchaft getroffen, nie in ihm meinen Spielgefährten erkannt, nie das Herz gehabt haͤtte, dieſen in ihm zu begruͤßen.


