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die eiſenbeſchlagenen Schuhe, und fuͤhrte mich dann zur Storgrufva, wohinab ich meine Höllenfahrt be⸗ ginnen ſollte, und wahrlich wie ein Höllenſchlund ſah der Spalt der Grube in den Rauchwolken aus, die um ihn her dampften. Wir ſetzten uns mit dem Steiger und ſechs Bergleuten in die Tonne und fuh⸗ ren in den ſchwarzen, dampfenden Schlund hinab. Sobald wir im Dunkeln der Grube waren, ſtimm⸗ ten die Bergleute einen geiſtlichen Geſang an, deſſen einfache, klagende Melodie in dieſer dunkeln Halle, abwaͤrts vom freudigen Lichte, mich tief ergriff. Sie halten dieſe Weiſe, weil die Fahrt durch Unfall leicht eine Todesfahrt zu werden vermag. In der Tiefe von hundert und neunzig Klafter ſtiegen wir aus; nun wurden Fackeln angezuͤndet, und wir klet⸗ terten auf hölzernen und eiſernen Leitern noch ſieben und ſiebenzig Klafter tiefer hinab. Die Luft war hier unten ſchwuͤl, voll Dampf, oft bis zum Erſticken beklemmend und dann an einigen Stellen wieder ſo eiſig, ſchneidend und kalt, daß unſere Fackeln zu wehen anfingen. Die Arbeiter ſahen alle bleich und gelb aus, auch erreichen ſie nie ein hohes Alter und ſterben faſt alle zwiſchen dem vierzigſten und funf⸗ zigſten Jahre. Die Mehrzahl von ihnen beſteht aus


