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Ehe er ihr zu antworten vermochte, wandte ſie ſich raſch zu Andern und ließ mich ſo verſtort, ſo unangenehm verſtimmt zuruck, daß ich, ohne es ndern zu können, den ganzen Abend kalt und fremd gegen Walden blieb, der zwar Anfangs in ſeinem gewoͤhn⸗ lichen Ton zu bleiben verſuchte, dann aber, als ich nicht in dieſen einzuſtimmen vermochte, ſehr einſyl⸗ big und ernſt ward. Er bot mir freilich, als wir zu Tiſche gingen, den Arm, und blieb, wie gewöhn⸗ lich, mein Nachbar; aber der Zufall hatte dem Frau⸗ lein v. T. uns gerade gegenuͤber ihren Platz ange⸗ wieſen, und vor ihren ſtechenden Blicken ſtockte un⸗ ſere Unterhaltung. Je ſtummer ich ward, je leben⸗ diger erſchien ſie; doch Walden vereitelte jedes Be⸗ muͤhen, ihn in ihre Unterhaltung zu ziehen, durch die Trockenheit und Kuͤrze ſeiner Antworten, deren Schaͤrfe ſie zu fuͤrchten ſchien.
Ich dankte Gott, als der Abend überſtanden war; doch Ulrike hatte meine Verſtimmung be⸗ merkt, und da wir kein Geheimniß vor einander ha⸗ ben, klagte ich ihr, als ſie mich darum befragte, die Unart des Fräuleins. „Laſſen Sie ſich das nicht kümmern,“ ſagte ſie mir; „ſie hatte fruher Abſichten auf meinen Bruder, dem ſie aber entſchieden miß⸗
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