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Herzen auf. Auch fuͤhlten und geſtanden es, als wir uns trennten, Alle, um wie viel einiger und verbundener wir von einander ſchieden.
Am andern Morgen weckte mich Ulrike unge⸗ woͤhnlich fruͤh. Bruder Aloys ſei da, und ich ſolle ſchnell aufſtehen und mich ruͤſten; es habe die Nacht gefroren, die Ueberfahrt ſei noch moglich, und er da, uns abzuholen. O, wie freute ich mich! In zwei Jahren hatte ich nicht getanzt und tanze doch ſo herzlich gern. Auch waren wir in einer Viertel⸗ ſtunde fertig, als wir aber an die Fähre kamen, ſah es um die Ueberfahrt mißlich aus; das eigentliche Fahrwaſſer war ſchon offen, und das Ufereis an ſeinem Rande ſo ſchwach, daß man ſich dem Boot nur auf kleinen Zugſchlitten naͤhern konnte, die die Fäͤhrleute, in weiten Entfernungen von einander, an langen Stricken zogen, weil das Eis nicht mehr zwei derſelben zu tragen vermochte.
Walden ward ſehr beſorgt und bereuete es, uns zu dieſer Fahrt verleitet zu haben, wir verweigerten aber die Ruͤckkehr und beſtiegen muthig unſte Schlit⸗ ten. „Auf Wiederſehen in jener Welt!“ ſagte ich ihm lächelnd. Aber aus dem Scherz waͤre bald Ernſt geworden, da meinem Fuͤhrer das Seil zur Lenkung


