— —
rits ſeiner edlen Zuge und der tiefen Narbe, die ſeine Stirne ſchmuͤckte, wieder zu erkennen. Sie war aufgeſtanden, um die eintretenden Gäſte zu begruͤßen; aber ſie war ſo uͤberraſcht, daß ſie zitternd ſich an das Fenſter, vor dem ſie ſtand, lehnen mußte, um nicht umzuſinken. In dieſem Augenblick wandte ſich Scott von der Wirthin, die er begruͤßt hatte, zu der fremden Dame — ſein Blick auf ſie war ein Blitz des freudigſten Erkennens. Erroͤthend und mit einem Himmel der Liebe und der Treue in ſeinen Augen wollte er auf ſie zueilen, als der Wirth des Hauſes ſie ihm mit den Worten vorſtellte: „meine Schwägerin, die Kanzleiräthin Boyſen.“ Scott er⸗ bleichte vor dieſen Worten noch ſchneller, als er er⸗ roͤthet war, und unſicher, in wie fern er, ohne ſie in Verlegenheit zu ſetzen, ihres fruheren Verhaͤltnifſes in dieſem Augenblick und in der Gegenwart ihres Gatten, den er auch anweſend glaubte, erwähnen duͤrfe, begrußte er ſie ehrerbietig, aber ſtumm. Cä⸗ cilie wollte ihn willkommen heißen, wollte ihm ſagen, wie ſie ſich ſeines Wiederſehens freue, aber als ſie die Hand hob, ſie ihm zu reichen, fiel ihr Blick auf den Officier, der ihn begleitete und der in dieſem


