Teil eines Werkes 
7. Band (1830)
Entstehung
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Schickſals erwachte jetzt in ihr ſo mächtig, daß die Lebendigkeit derſelben ihr fuͤr eine Buͤrgſchaft der Wahrheit galt. Mit der innigſten Wehmuth ge⸗ dachte ſie ſeiner als des einzigen Mannes, den ſie geliebt hatte, und von dem auch ſie ſich am wahr⸗ ſten und innigſten geliebt gefuͤhlt hatte. In ſtiller einſamer Mitternacht floſſen ſeinem Schickſal und ſeinem Verluſt oft ihre Thraͤnen, und ihr Blick und ihr Geiſt erhoben ſich dann liebend zu jenen Welten, wo die Sehnſucht des armen Menſchenherzens das Gluck zu finden hofft, das ihm die Erde und das Leben verſagen.

Eines Mittags ſandte der Herr vom Hauſe kurz vor Tiſche ſeinen Diener hinauf, die Frau zu be⸗ nachrichtigen, daß er einige Gaͤſte mitbringen werde. Wer ſchildert aber Cäciliens Ueberraſchung, als ſie bei ſeinem Eintritt in ſeinen Begleitern Scott, und neben dieſem den Officier erblickte, der ihr einſt die Nachricht ſeines Lebens brachte, und den jener Au⸗ genblick zum Vertrauten ihres Herzens und ihrer Schwäche gemacht hatte! Es bedurfte fuͤr ſie nur eines Blickes, um Scott, trotz der veränderten Uni⸗ form, die er trug, trotz des dunkler gefärbten Colo⸗