Teil eines Werkes 
6. Band (1830)
Entstehung
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iſt, als ich. Leider haben wir aber Alles aufge⸗ geſſen und ich habe nichts mehr, als noch dieſen einzigen Groſchen. Nehmen Sie ihn hin, Herr, ich wollte, daß es ein Thaler wäre!

Muͤhſam ſchlichen wir weiter, um uns in der nächſten Schenke für dieſen Groſchen Brod zu kau⸗ fen. Eine halbe Meile von Ihrem Gute ent⸗ fernt kamen wir an ein Wirthshaus. Während wir uns lagerten, das erkaufte Brod zu eſſen, ſah mich der Wirth mitleidig an.Ihr ſcheint ſehr bekuͤmmert zu ſein, redete er mich an,wenn Euer Kummer aber von der Art iſt, daß Men⸗ ſchen helfen koͤnnen, ſo geht nur zu dem Baron Steinfeld, der hier in der Nähe wohnt und der kei⸗ nen Traurigen ungetroſtet von ſich läßt.

Mein Herz lebte bei dieſen Worten von Neuem auf, und wir machten uns auf den Weg zu Ihnen. Die Hoffnung auf Huͤlfe beeilte unſere Schritte uͤber Vermogen; doch nahe bei dem kleinen Geholz hinter Ihrem Garten erblaßte Eliſe plotzlich und ſank kraftlos zu Boden.Es iſt vorbei, Eduard, ſeufzte ſie leiſe,Gott ſei gelobt, es iſt vollbracht! Ich ſterbe, aber ich moͤchte nicht gern hier auf der Landſtraße, den Blicken der Voruͤbergehen⸗