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der Umgang mit dem Referendarius Biel, der ge⸗ wiſſermaßen als Secretair des Oheims in unſerm Hauſe lebt. Er iſt geiſtreich und gebildet, und bei ſeinen Kenntniſſen und ſeiner Beleſenheit bieten ihm
Vorwelt und Mitwelt, Kunſt und Natur, Herz
und Geiſt in ſchoͤner Mannigfaltigkeit reichen Stoff zur Unterhaltung, den er immer angenehm und im ſtillern Geſpraͤch mit mir auch gemuͤthvoll zu benu⸗ ken weiß. Der Ernſt ſeines Betragens macht mich ihm gegenuͤber offner und mittheilender, als ich es mir ſonſt vergoͤnnen darf zu ſein, und er iſt, in der großen Menge unſter Bekannten, der Einzige, mit dem ich nicht blos plaudre und ſcherze, ſondern an deſſen Unterhaltung ich mich mit Geiſt und Sinn erfreue, gewiß, von ihm immer verſtanden und auch bei einer, von der ſeinigen verſchiedenen Anſicht, doch richtig gewuͤrdigt zu werden.
Unſer Umgang wuͤrde mir aber noch angeneh⸗ mer ſein, wenn mich nicht ein bei den jungen Leuten, wie ich glaube, zum guten Ton gehoͤrender Anſtrich von Galanterie in Biel's Betragen ſtoͤrte und mich zuweilen eine dunkle Furcht aͤngſtigte, daß 8 wie ſoll ich es mir geſtehen, ohne mir eitel


