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errieth er, daß ſie Geiſt, viel Geiſt hatte. Er ver⸗ ſtand ihre Art zuzuhören, den Ausdruck ihres Ge⸗ ſichts und ihren wunderſchoͤnen Blick voll Geiſt und Seele. Sein Betragen gegen ſie that ihr un⸗ beſchreiblich wohl; er war der erſte Menſch, gegen den ſich ihr ſo lange und gewaltſam bang zuſam⸗ mengepreßtes Herz in Ehrfurcht, Dank und Liebe oͤffnete, und ſie hing in dieſen Empfindungen an ihm mit mehr Seele, als manche heftige Leidenſchaft fordert. Allmaͤhlig fuͤhlte er ſich dadurch zu immer wärmerer Theilnahme an ihr geleitet. Es war ſchon lange ſein Vorſatz, ſich eine junge, bildſame Gattin zu wäͤhlen.
Er blickte auf den Schatz von Welt⸗ und Menſchenkenntniß, den er beſaß, als auf einen ge⸗ liebten Schatz hin, von dem es ihn ſchmerzen muͤſſe, wenn er mit ihm unbenutzt in's Grab verſenkt wer⸗ den ſolle. Seine Liebe zu den Frauen, ſeine ge⸗ naue Kenntniß ihrer geiſtigen Eigenthuͤmlichkeit, die ſie gerade zur Annahme einer Bildung, wie er ſie geben konnte und wollte, vorzuͤglich eigneten, hatten ihn mit dem Gedanken vertraut gemacht, am Abend ſeines Lebens eine Gattin zu waͤhlen, die, ganz ſein Geſchopf, ganz ſein Werk, in ihrem Kreiſe das an⸗
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