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fahr des eigenen gerettet hatte, der mir durch Alles, was Menſchen heilig nennen, zur Treue im Leben und im Tode verbruͤdert war, war mein Vertrauter, und dann, von Paulinens Gatten durch Geld er⸗ kauft, mein Verräther. Flucht blieb nun unſer ein⸗ ziges Rettungsmittel; ſie gelang, nachdem ich an dem Elenden blutige Rache genommen hatte, allein jetzt im Beſitz eines von mir angebeteten Weibes, faßte mich die Nemeſis: zu wild hatte ich das Leben durchſtuͤrmt, zu unbändig alles Maß uͤberſchritten, als daß ich die Fähigkeit hätte bewahren koͤnnen, ein zartes, gefuͤhlvolles Weib zu begluͤcken. Ich riß Pauline in den verheerenden Strom meiner Leidenſchaft hinein — ſie ging darin unter und be⸗ ſiegelte mit ihrem Tode den Bund unſerer Herzen. Taub habe ich mich gehorcht an ihrem letzten Seuf⸗ zer, mich dumpf und ſtumpf gedacht an dem Gedan⸗ ken, daß dies liebeſtrahlende Auge ſich auf ewig ge⸗ ſchloſſen habe, daß ſie ein Raub der Verweſung, den Elementen zuruͤckgegeben war, die den Stoff zu ihrer Erſcheinung gegeben hatten; allein die Zeit, die all⸗ mächtige, baͤndigte endlich auch in mir die Wuth meines Schmerzes. Ich durchſtreifte ferne Welttheile, um mir Vergeſſenheit zu erjagen; da traf mich, als


