Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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einer weit ins Meer hineingehenden Klippe gegruͤn⸗ det, den Blick auf dieſes frei ließ. „Mein Vater,“ hob Marabelli düſter an, „war ein ernſter und ſtrenger, aber durchaus rechtlicher Mann, meine Mutter ein Engel an Schoͤnheit und Holdſeligkeit; ich wurde als das einzige Kind von Beiden geliebt, aber die Natur hatte in mein Ge⸗ muͤth Diſſonanzen gelegt, die Beide nicht verſtanden, und daher auch nicht aufzulöſen und mich in den ſturmiſchen Ausbruͤchen ungeſtuͤm lodernden Jugend⸗ feuers zu zugeln vermochten. Der Vater, im Un⸗ frieden mit ſeiner Zeit und der Mitwelt, ſah in der Keckheit meines Geiſtes und in meinem Eigenſinn nur eine Aeußerung des revolutionairen Princips, das er in jenen Beiden als vorherrſchend haßte, und hielt Zwang und Strenge fur die zweckmaͤßigſten Zucht⸗ mittel, mich kirre zu machen; mich aber emporten und verhaͤrteten ſie; ſie entfremdeten mich dem väter⸗ lichen Herzen, und im ſtummen, aber bittern Un⸗ muth ſtand ich trotzig dem Vater gegenuͤber; mit unendlicher Leidenſchaft hing ich dagegen der Mutter an; ſie war die Einzige, die ſich gegen mich Unbaͤn⸗ digen freundlich und liebevoll erwies; ich bedurfte aber Liebe, mein innerſtes Weſen war Gluth der Liebe,