Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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ner Stunde vertraulicher Mittheilung hatte er einſt Amalo'n entdeckt, daß er in den Erſchuͤtterungen ge⸗ waltſamen Soelenkampfes zuweilen vom Startkrampf ergriffen worden ſei; daß aber nur eine furchtbare Erſchuͤtterung ihn bis zu dieſem Grade zu uͤberwäl⸗ tigen vermöge, und er ſich auch gegen jede Ruͤck⸗ kehr dieſes Anfalls geſichert glaube, weil die Kraft der Leidenſchaft in ihm ertodtet ſei, die allein dieſen herbeizuführen vermoͤgen wuͤrde. Amala's Angſt war unausſprechlich, doch nur füͤr ihn beſorgt, kam ihr kein Gedanke, ihn zu ver⸗ laſſen, und noch viel weniger, ihn den Blicken ei⸗ nes Dritten in dieſem Zuſtande preis geben zu wol⸗ len, der den Anſchauer deſſelben, im Graus des Entſetzens bis an die Grenze des Wahnſinns zu fuͤh⸗ ren vermag. Dies verſteinerte Leben, dies Abbild des Todes, ohne den verhuͤllenden Schleier des Schla⸗ fes und der Ruhe, iſt vielleicht das Furchtbarſte, was hienieden an einer geliebten Geſtalt erſchaut werden kann. Amala ſank unwillkuͤrlich vor Marabelli nieder, und ohne zu ahnen, daß er in dieſem Erſtarren das Bewußtſein des eignen Zuſtandes, und die Fähigkeit zu ſehen und zu hoͤren bewahre, rang ſich aus ih⸗ rem Herzen in Schmerzenslauten das Geſtaͤndniß ih⸗