Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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wahrung fuͤr ihn anvertraut iſt. Keine fremde Hand

greife frevelnd in ſein Eigenthum, und ſtille Trauer walte in dieſem Hauſe, bis einſt mit ihm die

Freude wieder darin einzieht.

Es waren Menſchen hierher geſandt worden, die ſich in ihrem elenden Wahn dem neuen Herrn nicht beſſer empfehlen zu konnen glaubten, als wenn ſie das Andenken des alten Beſitzers zu ſchmaͤhen und die Spuren ſeines Waltens ſo viel als moͤglich zu vertilgen ſuchten. Ich habe ſie Alle entfernt, und der Anleitung des alten Caſtellans zu Folge, deſſen anfänglich gegen mich gehegten Haß meine Ehrfurcht fuͤr R s Andenken in Zuneigung verwandelt hat, Alles hergeſtellt, wie es fruͤher war. Die alten Diener des Hauſes ſind wieder geſammelt und in ihren Dienſt eingeſetzt; der Gottesdienſt in der Ca⸗ pelle, wo Stephaniens Mutter ruht, wird wieder gefeiert; die frommen Spenden, die die edle Jung⸗ frau an gewiſſen Tagen vertheilte, ſind verdoppelt, und im dunkelſten Theil des Gartens erhebt ſich ein einfaches, aber deutungsvolles Monument fur ihre gefallenen Bruͤder. Du glaubſt nicht, wie lebendig oft das Bild der Heldin vor mir ſteht, deren kuh⸗

edlen Mann in dem Unterpfande, das mir zur Be⸗

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