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nun auf ewig geſchloſſenen Lippen und er ging,
das Geluͤbde zu loſen, das ihren entſchwebenden
Geiſt zum Himmel geleitet hatte, und das ihn verpflichtete, fur Olafs Tugend und fuͤr das Gluͤck ſeines Vaterlandes zu leben. Weihend und ſeg⸗ nend legte Guſtava, ehe er ſchied, ihre Hand auf das Haupt des ſchwergepruften, ſchmerzgelaͤuterten Sohnes.
Kein Blut entweihte die Todesfeier dieſer Nacht. Arbino wurde verbannt, alle Andere be⸗
gnadigt und in Zeit von wenig Jahren Olafs treueſte Freunde; denn uͤber Olga's Grab erbluͤ⸗ hete das Gluͤck des Landes, das Gluͤck des Volkes, deſſen Vater Olaf wurde.
Leo's edles Leben blieb ruhm⸗ und ſieggekrönt, doch das Gluͤck ſeines Herzens war mit der gelieb⸗ ten Braut in die Gruft geſenkt. Nie ruhete ein anderes Weib in ſeinen Armen, mit ihm erloſch


