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eruͤbrigen zu können, gleich von dem Orte ſeines jetzigen Aufenthaltes weg, zu dem Heere eilen. Dieſen Zeitpunkt, wo Leo fuͤr Olaf in glor⸗ reichen Schlachten kämpfte und blutete, benutzte Ar⸗ bino, um dieſen immer verderblicher mit dem Netz ſeiner Schwaͤche und ſeiner Leidenſchaft zu umweben. Es war nicht mehr ſein Plan, Leo ſtuͤrzen zu wol⸗ len, ſondern Olafs Leidenſchaft fuͤr Olga ſollte ihm jetzt nur noch den Weg bahnen, Leo zur Rache ge⸗ gen Olaf aufzureizen. Der Sohn des Uſurpators konnte es nicht verſchmerzen, ſich ſeine Herrſchaft uͤber ein Reich entriſſen zu ſehen, das er von ſeiner Kindheit an als einen Theil des väterlichen Erbes, als ſein Eigenthum anzuſehen gewohnt war. Ver⸗ rätherei ſollte ihm wieder gewinnen, was das Schwert verloren hatte. Ein ſchlauer Unterhäͤndler ſchlich ſich verkleidet in Olafs Reſidenz und fand Zutritt bei Arbino, der ſich durch das Verſprechen, ihn zum le⸗ benslaͤnglichen Statthalter des Reiches zu ernennen, bald erkaufen ließ. Leicht war es, den Koͤnig aus dem Wege zu raͤumen, ſchwer, das Volk, vorzuͤglich das Heer zu gewinnen; konnte aber Leo in die Verſchwörung gezogen werden, fiel Olaf als ein


