— 6 *
futhete, wurde einer berſelben in Schobri's Zimmer gelegt. Dieſem konnte noch leicht ge⸗ holfen werden, da er ſeine volle Beſinnung beſaß. Schobri erkannte gleich auf den erſten Blick in ihm den jungen deutſchen Maler. Er widmete ſich daher von nun an der Pflege
des Kranken, der allmälig genas und ihm er⸗
zählen konnte, wie die Schickſale ihres beider⸗ ſeitigen Lebens gemeinſam mit einander verket⸗ tet waren.
*
„Als wir uns trennten,“ eznn der Maler, „o9 ich gen Peſth. Herrlich prangt
„die ſchoͤne reiche Stadt an der majeſtätiſchen
„Donau.“
„In ihr iſt Luſt, Leben und Kunſtſinn. „Des alten Ungaradels Hochſinn und des wohl⸗ „habenden Buͤrgers gediegene Kraft ſind hier „mit ptrurchniſcer Gaſtfreundſchaft vereint.“
Fuͤnſtler oͤffnet ſich hier ein neunr
des Wehlſandes. Im Kaffsehauſe der


