Teil eines Werkes 
Die sieben Todsünden : 7. Abtheilung, Die Schlemmerei : zwei Bändchen (1852) Les sept péchés capitaux
Entstehung
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Gelegenheit, um ihm zu beweiſen, wie empfänglich ich für ſeine Zuneigung bin, nicht zn erwähnen unſerer ewigen Dankbarkeit für die aufopfernde Sorge, die er meinem Sohne und der Tochter von Erneſtine gewidmet hat. Ich brauche Ihnen nicht zu ſagen, wie ſehr ſie es bedauert, heute Abend nicht hier zu ſein; doch ihr Zuſtand vorgerückter Schwangerſchaft hält ſie zu Hauſe zurück, und der liebe Olivier, wie ſein Oheim und Herr von Maillefort verlaſſen nicht eine Minute unſere intereſſante Kranke.

Nichts gleicht den alten Seeleuten, den duellſüch⸗ tigen Marquis und den ehemaligen Soldaten von der Armee in Afrika als Krankenwärtern; dies ſei ge⸗ ſagt, ohne die furchtbare Madame Barbangon herabzu⸗ würdigen erwiederte heiter der Doector.Nur werden Sie mir erlauben, Frau Herzogin, nicht ganz Ihrer Anſicht über die Art zu ſein, wie Sie ſo eben meine Worte ausgelegt haben; ich wollte ſagen, Ihr Hang zur Hoffart habe mir zum Voraus die Sicherheit gegeben, Sie werden bei mir dieſe anbetungswürdige Sünde ermuthigen, indem Sie mich ſtolz darauf machen, daß ich Sie in meinem Hauſe beſitze.

Und ich, lieber Doctor, rief lachend Gerald von Senneterre,ich erkläre, daß Sie wüthend bei uns die Sünde der Schlemmerei aufmuntern, denn wenn man ein nal bei Ihnen geſpeiſt hat, wird man Gour⸗ mand auf ewig.

Das Geſpräch des Doctors mit Herminie und Gerald, auf welches Geſpräch der Domherr gehorcht hatte, wurde unterbrochen durch die Stimme des Kam⸗ merdieners, welcher meldete:

H err Bvon Clvarek.

Der Zorn, ſagte leiſe der Doctor zum Dom⸗ herrn, indem er dem alten Korſaren entgegen ging, der trotz ſeines hohen Alters noch friſch und munter war.

Es leben die Eiſenbahnen! denn ich komme ge⸗ rade vom Havre, mein alter Kamerad, um Ihrem Ge⸗