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ſpreche, wenn ich die Vortrefflichkeit der Schlemmerei predige, — oder Sie denken vielmehr wie ich, und Sie ſinden es geeignet, die Augenſcheinlichkeit zu leugnen. Mein verehrteſter Domherr, Sie werden nun hier be⸗ ſonders ſehen, in welcher Hinſicht die Schlemmerei, welche wir, Sie und ich, anbeten, eine Urſache von einem der großen Fortſchritte der Agricultur, der ein⸗ zigen und wahren Baſe der Wohlfahrt des Landes, iſt. Und hienach ſtelle ich Ihnen meinen Neffen Mathurin, Pächter auf den ſalzigen Wieſen, vor, welche allein das des Gourmand würdige Vieh nähren und dem Schlemmer dieſe unſchätzbaren Hammelskeulen, dirſe ſouverainen Cotelettes, dieſe wunderbaren Filets de boeuf geben, um welche uns ſelbſt England beneidet. Ich werde Ihnen auch die Frau meines Neffen Mathurin vorſtellen; ſie iſt gebürtig aus Mans, dieſer berühmten Mäſtungsſchule, welche jene Poularden und Kapaunen, eine der Glorien und einen der Reichthümer Frankreichs, produeirt.“
Allerdings weniger zierlich, weniger glänzend, we⸗ niger maleriſch als die andern, hatte dagegen die Bude des Pächters Mathurin einen Charakter majeſtätiſcher Einfachheit.
Auf großen von Weidenruthen geflochtenen Hürten, bedeckt mit Zweigen von Thymian, Salbei. Rosmarin, Dragun und andern ſtark aromatiſchen Kräutern, wa⸗
ren mit einer herkoliſchen Gewichtigkeit monſtröſe
Roſtbeefs, fabelhafte Lendenbraten, wunderbare Kalbszungen und von jenen unvergleichlichen Ham⸗ melskeulen und Cotelettes ausgebreitet, welche den Mund der Hunderte von Gäſten der Renomé6e mit dem unübertrefflichen Wohlgeſchmacke des Viehs der ſalzigen Wieſen füllen.
Obgleich roh, war dieſes bewunderungswürdige Fleiſch, umgeben mit Pflanzen von durchdringendem Geruch, ſo fein, ſo kräftig, ſo lebhaft roſenfarbig, ſein mattes Fett war ſo friſch weiß, ſo zart, daß Don


