Teil eines Werkes 
Die sieben Todsünden : 7. Abtheilung, Die Schlemmerei : zwei Bändchen (1852) Les sept péchés capitaux
Entstehung
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Reichthümer verſchaffen, deren Verwendung in an⸗ deren Händen ſchlecht werden könnte; es war nicht zu zögern.

Allerdings; doch nun, meine liebe Schweſter, waltet die Unannehmlichkeit ob, daß die unſchuldige Taube einen Geliebten hat.

Jeſus! was ſagen Sie, mein Bruder? Welch ein Gräuel! Aber unſere Pläne ..

Ich machte Sie auch darauf aufmerkſam, daß wir vorſichtig ſpielen müſſen.

Und wie find Sie von dieſem Gräuel unterrichtet worden, mein lieber Bruder?

Durch den Haushofmeiſter von Don Diego, der mich in Allem, was er über den Domherrn und ſeine Nichte erfährt, auf dem Laufenden erhalten ſoll.

Dieſe Mittheilungen ſind unerläßlich, mein Bru⸗ der, denn ſie werden uns in den Stand ſetzen, mit Kennt⸗ niß der Sache und Sicherheit zu handeln. Was hat Ihnen aber der Haushofmeiſter über dieſe unglückliche Liebe eröffnet, mein theurer Bruder?

Vernehmen Sie, wie die Dinge ſich zugetragen haben. Der Domherr und ſeine Nichte haben ſich in Cadir an Bord eines Dreimaſters eingeſchifft, der von Indien kam und nach Bordeaur auslief. Es gibt aber wahrhaftig vft ſeltſame Verhängniſſe.

Welche Verhängniſſe?

Vor Allem hatte der Dreimaſter, an deſſen Bord der Domherr ſich einſchiffte, den Namen der Gaſt⸗ ronom.

In der That, ein ſeltſamer Name für ein Schiff!

Weniger ſeltſam, als er es Anfangs zu ſein ſcheint, meine liebe Schweſter; denn dieſes Schiff, nach⸗ dem es nach Indien Weine von den beſten Gewächſen von Bordeaux und vom Süden, Schinken von Bayonne, geräucherte Zungen von Troyes, Paſteten von Amiens und von Straßburg, Thunfiſch und Oliven von Mar⸗