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Florence, daß unſre Liebe dem ſüßen Wiegen dieſer Hängematte gleicht? . Sie ſchwingt uns zwiſchen Him⸗ mel und Erde.““ Du wirſt mir antworten, Valentine, daß dieſer Gedanke nicht ſehr klar ſei,“ fügte Florence lächelnd hinzu, „daß er unbeſtimmt und dunkel iſt, wie die Ideen, die uns zwiſchen Wachen und Träumen fommen „. Ich bin ganz Deiner Anſicht: auch mir ſcheint es ſo „ als mir aber Michel dieß ſagte, genoß ich ohne Zweifel die ganze Seligkeit des Koͤrpers und die Erſtarrung des Geiſtes, die dazu nöthig iſt, um die herrliche Vergleichung unſres Freundes zu wür⸗ digen, die mir in jenem Augenblicke eine wunderbare Wahrheit zu enthalten ſchien.“
„Michel liebt mich nicht mehr,“ ſagte Frau vonInfreville mit angegriffenem Tone und Florence dabei feſt anſe⸗ hend, „er hat mich längſt vergeſſen!“
„Ich kann Dir darauf nicht antworten, meine gute Valentine,“ ſagte die junge Frau, „ohne Dir unſre ganze Geſchichte zu und „
„Achl mein Gott!“ ſagte Valentine ihre Freundin unterbrechend, „Du haſt nicht gehört!“
„Was denn?“ ſagte die junge Frau, ihr Ohr nach der Seite richtend, wohin die Augen, ihrer Freundin zielten, „was haſt Du gehört?
„Horche doch auf .„
Die beiden Freundinnen blieben ſtumm und lauſch⸗ ten einige Augenblicke.
Die größte Stille herrſchte außerhalb und inner⸗ halb des Gartens.
„Ich habe mich getäuſcht,“ ſagte Frau von Infre⸗ ville beruhigt, „ich glaubte von jener Seite
„Was denn, Valentine?“
„Ich weiß nicht es war als ob Aeſte zerbro⸗ chen würden
„Das iſt der Meereswind, der ſich von Zeit zu Zeit
erhebt, er wird die großen Aeſte der alten Zeder, die an
dem Hag ſteht, und deren Wipfel Du über den dich⸗


