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haben werde, mein Herr, und da ich heute Abend abreiſe, ſo will ich, wenn Sie es gutheißen, die Geſammtſumme dieſes Creditbriefs erheben?“
„Gehen Sie zur Kaſſe!“ erwiederte maſchinenmäßig Pascal, die Augen verwirrt und von Blut unterlaufen, denn auf ſeine Leichenbläße war plötzlich eine Purpurröthe gefolgt.
Dem Notar voranſchreitend, der ſich den Anſche in gab, als verbeugte er ſich vor Nascal, um ihn noch einmal mit heſorgter Miene anzuſchauen, verließ Magdalena das Cabinet, machte die Thüre zu und fragte den Bedienten:
„Ich bitte, wo iſt die Kaſſe?“
„Die erſte Thüre links im Hof. Madame.“
Als die Marquiſe aus dem Salon wegging, ver⸗ nahm man ein gewaltiges Geräuſch im Cabinet von Pascal.
Es klang, als wärè ein Körper auf den Boden ge⸗ fallen.
Der Kammerdiener verließ ſogleich Magdalena und den Notar und lief zu ſeinem Herrn.
Die Marquiſe ſtieg, nachdem ſie in Bankbillets den Betrag ihres Creditbriefes erhoben hatte, begleitet von dem Notar, wleder in den Wagen, als ſie den Bedienten mit einer geſchäftigen Miene aus dem Thorweg heraus⸗ kommen ſah.
„Was gibt es, mein Freund?“ fragte ihn der Notar, „Sie ſehen erſchrocken aus?“
„Ah! welch ein Unglück! Mein Herr hat einen Schlaganfall bekommen ich laufe nach einem Arzt,“ antwortete der Bediente.
Und er verſchwand. —
„Ich ſagte mir auch,“ ſprach der Notar zu Magda⸗ lena, „dieſer liebe Herr ſcheint nicht in ſeinem natürlichen Zuſtand zu ſein: hat er nicht auch dieſe Wirkung auf Sie gemacht, Frau Marqulſe?“
„Ich fand wie Sie, mein Herr, etwas ganz Beſon⸗ deres im Geſichtsauspruck von Herrn Pascal


