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gefangen . . . durch ein Verſprechen gegirrt . . . ich war im Stande, zu ..
„Gehen Sie doch, läßt man ſich herab, ſich den Anſchein zu geben, als wollte man Herrn Pascal verfüh⸗ ren? man befiehlt ihm, eine Schändlichkeit wieder gut zu machen . er macht ſie wieder gut, und man verachtet hernach, wie zuvor, heute wie geſtern, morgen wie
eute.“
„Elend Gottes! das iſt, um wahnſinnig zu werden!“ rief der Geldmann verblüſſt, beinahe erſchrocken über den Ton der Ueberzeugung, den Magdalena annahm, denn er fragte ſich, ob fie nicht ein geheimes Zaubermittel beſitze, aus dem ſie ſich eine Waffe machen könne. Doch fein und klug wie ein Schelm, beruhigte ſich unſer Mann bald nach einer raſchen Gewiſſensprüfung und erwiederte:
„Wohl! Madame, ich bin bereit, zu gehorchen, wenn Sie mich dazu zwingen ...
„Das wird nicht lange dauern.“
„Ich warte.“
„Ich habe in Ihrer Straße mehrere Wohnungen zu vermlethen geſehen. Das iſt allerdings nichts Außer⸗ ordentliches, Herr Pascal; ein glücklicher Zufall wollte jedoch, daß einige ſehr hübſche Zimmer, im erſten Stock, beinahe Ihrem Hauſe gegenüber, zu bekommen ſind.“
Pascal ſchaute Magdalena ganz verwundert an.
„Dieſe Wohnung nehme ich und ziehe morgen in die ſelbe ein.“
Eine unbeſtimmte Ahnung machte den Geldmann beben; er erbleichte.
Ihren glühenden Blick auf den von Pascal heſtend, fuhr Magdalena fort:
„Zu jeder Stunde des Tags und der Nacht werden Sie erfahren, daß ich da bin. Sie können nicht aus⸗ gehen oder nach Hauſe zurückkehren, ohne unter meinem Fenſter vorüberzukommen, wo ich oft, ſehr oft ſein werde, denn ich liebe es, mich ans Fenſter zu ſtellen.. Sie wer⸗ den Ihr Haus nicht verlaſſen dafür ſtehe ich. Cin


