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dreißig Jahre alt zu ſein; er war von mittlerem Wuchſe, ſehr braun, und trug einen ziemlich langen Bart ſo hart und ſchwarz wie ſeine Augenbrauen, unter denen zwei kleine, graue, ſehr klare, ſehr feine und ſehr durchdrin⸗ gende Augen glänzten; er ging leicht gebückt, nicht in Folge einer Abweichung des Wuchſes, ſondern aus einer Art von Nachläßigkeit; da er überdies die Gewohnheit hatte, ſei⸗ nen Kopf beinahe immer nieder und ſeine beiden Hände in ſeine Hoſentaſchen geſteckt zu halten, ſo hatten ſeine breiten Schultern nothwendig ein ſehr gerundetes Ausſehen; ſeine Züge machten ſich beſonders durch einen Ausdruck ſardoniſcher Härte bemerkbar, womit ſich jene überzeugten und auf ihre Allmacht eitlen Menſchen eigenthümliche Miene uner⸗ bittlicher Sicherheit verband; eine ſchmale ſchwarze Hals⸗ binde, wie man ſagt, à la Colin geknüpft, eine lange Weſte vom ſchottiſchen Trilch, ein leichter Sommerpaletot von weißlicher Farbe, ein grauer, abgetragener Hut und eine weite Hoſe von Nankin, in deren Taſchen Herr Pascal ſeine Hände getaucht hielt, das war ſeine Klei⸗ dung, welche, von zweifelhafter Reinlichkeit, ganz mit der großen Hitze ver Jahreszeit und mit der gewöhnlichen Zwangloſigkeit unſeres Mannes im Einklang ſtand.
Als Herr Pascal vor der Thüre des Portier vorüber⸗ ging, wurde er von dieſem Beamten der Loge ange⸗ rufen, der ihn mit lauter Stimme aus ſeinem Lehnſtuhl heraus fragte:
„He! Herr.. wohin gehen Sie 2*
Mochte nun Herr Pascal den Schweizer nicht hören, oder wollte er ſich nicht die Mühe geben, ihm zu ant⸗ worten, er ging ohne anzuhalten weiter nach der Frei⸗ treppe.
Nun verließ der Schweizer gezwungen ſeinen Lehn⸗ ſtuhl, lief dem ſtummen Beſuch nuch und ſagte ungeduldig zu ihm: ⸗
„Mein Herr, ich frage Sie noch einmhl, wohin gehen Sie? man antwortet doch wenigſtens!“ Herr Pascal blieb ſtehen, maß den Portier verächt⸗


