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Erſtes Rapitel.
Das Palais des Elyſée⸗Bourbon (das ehema⸗ lige Wohnhaus der Marquiſe von Pompadour) mitten im Faubvurg Saint⸗Honoré gelegen, war in den letzten Zeiten bekanntlich das Hotel⸗garni der fremden katholiſchen, proteſtantiſchen oder muſelmänniſchen königlichen Hoheiten, und zwar von den Prinzen des deutſchen Bundes an bis 6 auf Ibrahim Paſcha. Am Ende des Monats Juli in einem der vergange⸗ nen Jahre, gegen eilf Uhr Morgens, waren mehrere junge Seecretaires und adelige Herren vom Gefolge S. K. H. des Erzherzogs Levpold Maximilian, der ſeit ſechs Wochen das Glyſée bewohnte, in einem von den Dienſtzimmern des Palais verſammeit. „Die Revue auf dem Marsfeld zu Ehren S. K. H. dauert lange,“ ſagte der Eine. „Die Audienz des Prinzen wird dieſen Morgen übermäßig voll ſein.“ s iſt wahr,“ ſprach ein Anderer, „es warten ſchon fünf bis ſechs Perſonen ſeit einer halben Stunde.“ 1 nd bei ſeiner ſtrengen militäriſchen Pünktlichkeit wird der Erzherzog dieſe gezwungene Unordnung ſehr be⸗ an n dieſem Augenblick öffnete ſich eine von den Thü⸗ een ein junger Mann von höchſtens zwanzig Jahren, zum 3. Hauſe gehörig, trat ein, durchſchritt den Salon und ging


