Teil eines Werkes 
Die sieben Todsünden : 3. Abtheilung, Der Zorn (1848) Les sept péchés capitaux
Entstehung
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wird bis zum Tage Ihrer Verheirathung, denn hienach, da er Sie dann glücklich weiß . . befürchte ich, daß er in ſeinen Kräften zum Leiden erſchöpft . . .

Mein Vater! rief Sabine, bebend vor Schmerz, Angſt und Zärtlichkeit,wo iſt mein Vater?

Mein Fräulein, ſagte Legoffin, zitternd vor Hoff⸗ nung,ich weiß nicht, ſoll ich . .

Mein Vater, wiederholte das Mädchen,er iſt hier

Er iſt vielleicht nicht fern, antwortete Legoffin bei⸗ nahe verrückt vor Freude,doch wenn er käme, ſo ge⸗ ſchähe es, um nie mehr zu gehen .. e

Oh! er verzeihe mir nur, daß ich einen Augenblick ſeine Zärtlichkeit und ſeine muthvolle Sühnung mißkannt habe . Er verzeihe mir, und mein ganzes Leben wird ihm geweiht ſein . Mein Gott! Ihr ſchweigt. . Ihr weinet Alle . . . Eure Blicke find dorthin gewendet er iſt dort! . Freude des Himmels!. . . mein Vater iſt dort! rief Sabine in ſtrahlender Begeiſterung, während ſie nach der Thüre eines anſtoßenden Zimmers lief.

Dieſe Thüre öffnete ſich plötzlich .. Der Vater und die Tochter lagen einander in unausſprechlichem Ent⸗ zücken in den Armen.

Einen Monat nachher verband unter der Fürſorge von Herrn Mvon Cloarek eine doppelte Heirath Suſanne mit Legoffin, Sabine mit Oneſime.

Eine wunderbare Kur des berühmten Doctor Gaſterini, der, ein alter Freund des Korſaren, ein eben ſo großer Arzt als Gourmand war, hatte Oneſime das Geſicht wiedergegeben.

Als Legoffin von der Hochzeitmeſſe zurückkam, ſprach er mit triumphirender Miene zu Suſanne:

Nun, meine Liebe, hatte ich Unrecht, wenn ich Ihnen ſagte: Was ſein wird, wird ſein? Sie werden Madame Legoffin ſein . . Sind Sie es? ja oder nein,.