Teil eines Werkes 
Die sieben Todsünden : 3. Abtheilung, Der Zorn (1848) Les sept péchés capitaux
Entstehung
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Herrn Yvon, der ſich an ſeiner Tracht ſo leicht erkennen ließ; nun wohl! mein Fräulein, obgleich Ihr Vater mehr als Einer von uns mit ſeiner Perſon bezahlte, ſo wurde er doch nie verwundet, und ſo (man wird immer ein wenig abergläubich bei unſerem Handwerk), und ſo glaubte am Ende Herr Mon, es ſei ein beſchützender Zauber mit unſerer Nationaltracht verbunden. .. Unſere Matroſen aber bildeten ſich ein, dieſe Tracht bringe der Mannſchaft Glück; ſie hätten weniger Vertrauen gehabt, würde ſie Herr Yoon in einem anderen Kleid befehligt haben, als in dem, unter welchem er ſie ſo vft ins Feuer geführt; darum zog Herr MYyon, als er an Bord kam, um den Schooner zu bekämpfen, ſeine bretagniſche Kleidung an, wie er eine Uniform angezogen hätte, denn er glaubte nicht, er würde bei ſich zu landen haben. Wir waren ſeit drei Stunden in See, als wir plötzlich eine große Flamme auf der Küſte jenſeits der Brandung ſich erheben ſahen. Herr Yvon orientirt ſich... Es iſt kein Zweifel mehr, ſein Haus, wo Sie geblieben, brennt. Beinahe zu gleicher Zeit erblickt der Lieutenant mit Hülfe eines Nacht⸗ perſpectios den Schooner, der beigelegt und alle ſeine großen Boote am Fuße des Strandes von Barra, wo ſich ohne Zweifel die Engländer ausgeſchifft hatten. Dieſen Strand ſieht man von hier aus; für Sie erſchrocken, läßt Herr Mvon die Schaluppe ins Meer ſetzen, wirft ſich mit mir und zwanzig von unſeren Leuten darein, und nach einer Viertelſtunde waren wir hier. Herr Mon erhielt ſeine erſte Wunde, als er den Anführer dieſer Banditen, einen Kapitän Rufſell niederſchlug, der ſchon gegen Herrn Yvon die Entführung, die wir in den Zeitungen geleſen, machinirt hatte; von Ihrem Vater verwundet und in Dieppe gefangen gehalten, war es ihm gelungen, zu entkommen und dieſen neuen Streich zu unternehmen. Dies, mein Fräulein, iſt die volle Wahrheit über Herrn WMon .. Er hat jeit drei Tagen viel gelitten, und das iſt noch nichts im Vergleich mit dem, was er zu leiden haben