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bei meinem Großvater, einem alten braven Seemann, zu⸗ gebrachten Kinderjahre erinnere, ſagte Legoffin, Ler mich in meinem verzweifelten Zuſtand nie verließ, ich weiß nicht mehr aus welcher Veranlaſſung, ſein Lieblinasſprüchwort:
„Dem Wolfe der Wald, der Tanbe das Taubenhaus.
„Dieſe Worte veranlaßten mich zu einem tiefen Nach⸗ denken und brachten mich auf den Weg der Wahrheit.
„Korſar, Korſar werden! Als dieſer Gedanke aus meinen Betrachtungen auftauchte, behte ich vor Hoffnung.
„Das war eine plötzliche Offenbarung.
„Es war die Anwendung der müßigen Gluth, die mich verzehrte .
„Was wollte ich vor Allem? Dich, mein armes Kind, vor der Armuth ſchützen! . Dir ein glückliches Daſein für die Gegenwart und Zukunft ſichern! . . Dir ein Ver⸗ moͤgen erwerben, das Dich in den Stand ſetzen würde, Dich eines Tages nach Deinem Herzen zu verheirathen, und die e und das Glück des Mannes Deiner Wahl ichern.
„Was wollte ich weiter ? eine Mitte finden, wo alle meine Kräfte ihre freie Entwickelung hätten.
„Korſar! „ Korſar werden! konnte ich einen beſſe⸗ ren Gedanken haben?
„Die Priſen, welche die Korſaren machen, bringen oft bedeutende Summen ein. Es war mir alſo möglich, eines Tags mein Kind zu bereichern.
„Das Leben des Korſaren iſt ein Leben der Kämpfe, der Gefahren, ein Leben, wobei hauptſächlich die Wuth der Tapferkeit, die Eraltation des Charakters die Anzahl erſetzen müſſen, denn der Korſar iſt beinahe immer gend⸗ thigt, Feinde anzugreifen, die ihm weit überlegen ſind.
„Konnte ich etwas Beſſeres treffen?
„Der Streit . . . der Kampf, das iſt meine Sache; der Widerſtand ſteigert mich bis zur Wuth; die Gefahr reizt mich wie eine freche Herausforderung und ich trotze ihr wie einer Drohung; beim Anblick der Gefahr kocht


