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den erſten und einzigen in unſerem Leben „ das ſchwöre ich Dir! ich erhitzte mich, mein Zorn wurde ſo furchtbar, daß Deine unglückliche Mutter in der Lage, in der ſie ſich beſand, aus Schrecken ſtarb.
„Mein Verbrechen war ein doppeltes: den Schrecken, ver Deine Mutter zu Boden geworfen, Du haſt ihn auch empfunden . . Der ſchmerzliche Eindruck Deiner frühen Jugend hat einen Einfluß auf Deine Geſundheit, auf Dein ganzes Leben ausgeübt.
„Das war mein Verbrechen.
„In dieſer Stunde, wo ich mich ohne Zweifel für immer von Dir trennen muß, darf ich Dir ſagen, was die Sühnung dieſes Verbrechens geweſen iſt.
„Als ich Dich Waiſe ſah, fragte ich mich, was aus Dir werden ſollte.
„Das wenige perſönliche Vermögen, das wir, Deine Mutter und ich, beſaßen, war beinahe ganz in Folge der unglücklichen Zeitläufte und eines zu Grunde richtenden Prozeſſes verloren gegangen; meine Stelle als Beamter, unſere Haupteinkommensquelle, wurde mir entzogen; man ſo das durch meine Heftigkeit verurſachte Aer⸗ gerniß.
„Ich machte das Wenige, was ich beſaß, zu baarem Geld; das belief ſich auf ungefähr ſechstauſend Franken.
„Suſanne Robert war Deine Amme geweſen. Dieſe vortreffliche Frau hatte ſich durch ihre Eigenſchaften, durch ihre Ergspenheit die liebevollſte Achtung bei Deiner Mutter erworben. Ich ſagte zu Suſanne:
„Hier ſind fünftauſend Franken, dies genügt auf fünf Jahre, allerdings in einem ſehr beſcheidenen Maaß, für Ihren Lebensunterhalt und für den meiner Tochter; ich will ſie Ihnen anvertrauen; haben Sie mich nach Ab⸗ lauf dieſer fünf Jahre nicht wiedergeſehen, ſo laſſen Sie einen Brief, den ich Ihnen einhändigen werde, an ſeine Adreſſe gelangen.““
„Dieſer Brief, mein liebes Kind, war von mir an einen Mann von vornehmer, alter franzöſiſcher Familie ge⸗


