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dung unerläßlich, ſo hatten ſie verabredet, den impoſanten ſchwarzen Domino oder Coſtumes von einem hinreichend ernſten Charakter zu wählen, um nicht gegen die Gravität der obrigkeitlichen Würde anzuſtoßen.
Clvarek war, wie wir erwähnt, einer von den Ein⸗ geladenen; das Gerücht von ſeinem Duell und der Strafe, die er an dem Landmann vollzogen hatte, war, obgleich leider ſchon in der Stadt verbreitet, nicht bis zu den Ohren von Madame Cloarek gedrungen.
Das Haus des Beamten war alſo vollkommen ruhig, und man beſchäftigte ſich darin, wie in den andern Häu⸗ ſern, mit den Vorbereitungen zur Verkleidung am Abend, denn in jener Zeit waren die Coſtumes ſelten in der Pro⸗ vinz. Das Speiſezimmer der beſcheidenen Wohnung war an dieſem Tag in eine Schneiderwerkſtätte verwandelt worden: man ſah darin Abſchnitzel von verſchiedenen far⸗ bigen Stoffen, Ueberreſte von Poſamentirarbeit von Silber und Seide.
Drei junge Arbeiterinnen, ſchwatzhaft wie die Droſ⸗ ſeln, plauderten, während ſie unter der Aufficht einer Frau von ungefähr dreißig Jahren, einer willfährigen Perſon von offener, zuvorkommender Miene arbeiteten. Die Mäd⸗ chen nannten ſie ehrfurchtsvoll Dame Robert; dieſe würdige Frau verſah, nachdem ſie Amme bei der nun fünf Jahre alten Tochter von Herrn Clvarek geweſen war, bei Madame Cloarek das Geſchäft einer Zofe oder viel⸗ mehr einer Vertrauten, denn in Folge ihrer Ergebenheit und ihrer vortrefflichen Dienſte hatte ſich zwiſchen ihrer Gebieterin und ihr eine Art von liebevoller Vertraulichkeit gebildet.
„Noch einen Stich, und das geſtickte Band iſt an die⸗ ſem Hut befefligt,“ ſagte eine von den jungen Arbeiterinnen. „Ich habe dieſe Schärpe fertig geſäumi,“ ſprach eine Andere.
Ich brauche nur noch ein paar filberne Kuöpfe auf die Poſamenten an dieſer Weſte zu nähen,“ fügte die Dritte bei.


