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ſeine Zeugen ſtürzten ſich auf ihn und entwaffneten kihn nicht ohne Kampf und Gefahr, während einer von den Freunden des Advocaten deſſen, durchaus nicht gefährliche, Wunde mittelſt eines Sacktuchs verband.
Der Zeuge von Cloarek bot dem Verwundeten höf⸗ nch ſeinen Fiacre an; Laurent nahm dies an, und die Gegner trennten ſich nach einer redlichen Verſöhnung.
„Mon,“ ſagte einer von ſeinen Freunden zu dem hitzigen Beamten, als ſie das Thor der Stadt wieder er⸗ reichten, „was ſiel Dir ein, daß Du ſo einen entwaffneten Feind angriffſt?“
„Es iſt wahr . . hatten Sie denn den Teufel im Leib, mein Lieber?“ fügte der Andere bei.
„Ich konnte nicht glauben, es wäre ſchon zu Ende,“ erwiederte Mon mit einem Lächeln des Bedauerns.
„Bei Gott! ſo wie Du drauf losgingſt, war es nicht
möglich, daß es lange dauerte.“
„Ah! ich hätte eine Stunde des Kampfes nöthig ge⸗ habt, und dann wäre ich, wie mir ſcheint, auf lange Zeit ruhig geweſen,“ ſagte Cloarek. „Ich fühle noch mein ganzes Blut in Aufruhr, die Hitze verzehrt mich . . . Und ich wähnte, meine Luſt hier büßen zu können!“
Yvon ſprach dieſe Worte mit einem Ausdruck ſo nai⸗ ven Aergers, daß es völlig komiſch wurde und ſeine Zeu⸗ gen ſich eines Lächelns nicht erwehren konnten.
„Alle Teufel!“ rief der jähzornige Bretagner, indem er zuerſt einen wüthenden Blick auf die beiden Lacher warf; bald aber ſchämte er ſich wieder dieſes Aufbrau⸗ ſens, neigte das Haupt und ſchwieg, während einer von den Zeugen heiter fortfuhr:
„Mon, mein Braver, laß es Dir nicht einfallen, mit uns Streit zu ſuck en . . . das wäre nicht der Mühe werth, wir koͤnnten Dir Beide zuſammen höchſtens zehn kleine Minuten zum Fechten bieten.“
„Hoͤren Sie, mein lieber Cwarek, ſeien Sie doch
vernünftig,“ ſagte der Andere. „Betrachten Sie ſich im
Gegenthell als ſehr glücklich, daß dieſe ärgerliche Angele⸗
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