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wendung der Kinder zur Arbeit dieſe beinahe immer, die öffentliche Erziehung zu benützen.
Wir nehmen endlich an, nachdem er an dem be⸗ ſcheidenen Grabe von Frederik und Marie verweilt, habe der Touriſt einen Bewohner des Val getroffen.
„Mein braver Mann,“ habe der Touriſt geſagt, „was für ein Grab iſt es, das man dort unter jenen alten Eichen erblickt?“
„Es iſt das Grab von denjenigen, deſſen Name „ der gute heilige Name der Gegend iſt, mein S „Er hieß?“
„Frederik Baſtien „mein Herr, und ſein guter Engel von einer Mutter iſt mit ihm begraben
„Ihr weint, braver Mann?“
„Ja, mein Herr, wie mit betrübtem Herzen alle die⸗ jenigen weinen, welche ſie gekannt haben . den Engel von einer Mutter . . . und den Engel von einem Sohn.“
„Sie waren alſo ſehr beliebt in der Gegend?“
„Sehen Sie dort jenes ſchöne, große Schloß?“
„Das Schloß Pont⸗Brillant?“
„Der junge Marquis und ſeine Großmutter find reicher als der König . Sie ſchicken ein Jahr ins an⸗ dere viel Geld für die Armen, doch wird der Name des Herrn Marquis von Pont⸗Brillant einmal bei den armen Leuten des Val ausgeſprochen, ſo wird es der von Fre⸗ derik Baſtien und ſeiner Mutter hundertmal!“ .
„Und warum dies?“
„Weil, in Ermangelung von Geld, was ſie nicht hat⸗ ten, die Mutter den armen Leuten ihr gutes Herz und die Hälfte von ihrem Brod gab . . der Sohn gab, wenn es ſein mußte, ſein Leben, um das der Andern zu retten.. davon ſind wir Zeugen, ich und meine Familie ab⸗ geſehen von anderen Familien, die er auf die Gefahr, umzukommen, bei der großen Ueberſchwemmung vor zwei Jahren gerettet hat . . . Sehen Sie, mein Herr, der
Die ſieben Tovſünden. 1l. Abth. 2r Pd. 14


