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verlaſſener Remiſe einrichten, welche eine Folge des Erd⸗ geſchoßes bildete.. Herr Baſtien widerſetzte ſich förmlich dieſer Maßregel und erklärte dabei, wenn ſeine Frau in ſeiner Abweſenheit ſeine Vorſchrift überginge, ſo würde er es erfahren, auf der Stelle zurückkehren, den lateini⸗ ſchen Brockenfreſſer ausquartieren und in die Man⸗ ſarde verbannen, mit der er ſich begnügen müſſe.
Madame Baſtien kannte ihren Mann als fähig, ſeine Drohung auszuführen; um eine ſo peinliche Plackerei dem Lehrer zu erſparen, den ſie gewählt, mußte ſie ſich auch darein fügen, dieſen ehrenwerthen Mann eine Wohnung beziehen zu ſehen, welche wenig im Verhältniß zu der Wichtigkeit ſeiner Functionen ſtand.
Wenn ſich die junge Frau das, was ſie ſchon als eine der Würde des erſten Lehrers ihres Sohnes zugefügte Beleidigung betrachtete, zu Herzen nahm, ſo denke man ſich, was ſie empfand, als es ſich um David handelte, deſſen edle Uneigennützigkeit ſo viel Rückſicht verdiente.
Mit einer peinlichen Verwirrung öffnete Marie das Manſardenzimmer, deſſen kalte, traurige Nacktheit ſie nach ihren beſten Kräften zu ſchmücken bemüht geweſen war. Ein Hörnchen von hlau und weißem Porzellan, das auf dem ſchwarzen Arbeitstiſche ſtand, enthielt einen Strauß von Goldblumen und bengaliſchen Roſen, den letzten bleichen Blüthen des Herbſtes; der eingelegte Boden glänzte vor Reinlichkeit, und die weißen Vorhänge der Manſarde waren mit einem Bandknoten verziert; in den geringſten Ein⸗ zelnheiten der Einrichtung erkannte man den Wunſch, die Armuth durch Sorgfalt, Freundlichkeit und guten Willen vergeſſen zu machen.
„Zu meinem Bedauern, ich verſichere Sie, mein Herr, bin ich gezwungen, Ihnen dieſes Zimmer anzubieten,“ ſprach ſchüchtern Madame Baſtien, „aber die leidige Un⸗ möglichkeit, eine anſtändigere Wohnung zu Ihrer Verfügung zu ſtellen, wird meine Entſchuldigung ſein .
David ſchaute umher, er konnte eine leichte Bewe⸗ gung des Erſtaunens nicht überwinden, und ſagte, nach⸗


