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ſichter von Madame Baſtien und ihrem Sohn, bei denen jede Stellung, jede Bewegung voll Anmuth, voll Behen⸗ digkeit waren.
Das Geſicht gefärbt von lebhaftem Roſa, die Augen belebt, den Mund leicht geöffnet und lachend, den Leib anmuthig zurückgebogen, den Buſen wogend unter dem feinen Stoff ihres Kleides, den Fuß vorwärts geſtreckt, die Hand bewaffnet mit dem Ballnetz, woran ein mit Sammet überzogener Stiel, empfing Marie den Federball und ſchickte
ihn Federik in einer der, welche er vorherſah, entgegenge⸗
ſetzten Richtung zurück. Leicht und behende, mit einer un⸗ geſtümen Kopfbewegung ſeine ſchönen braunen Haarlocken, welche ſeine Stirne beläſtigten, auf die Seite werfend, kam der Jüngling mit einigen kräftigen Sprüngen zeitig genug an, um voll Geſchicklichkeit das geflügelte Spiel⸗ zeug in dem Augenblick, wo es beinahe den Boden berührte, aufzufangen und ſeiner Mutter zurückzuwerfen. .. Dieſe fing es ebenfalls auf und warf es nicht minder geſchickt zurück; doch, o Glück! nachdem er ſeinen Bogen, den Fre⸗ derik mit wachſamem Auge beobachtete, beſchrieben hatte, fällt ihm der Federball gerade auf die Naſe und der Jüngling, der ſich dieſen verzweifelten Coup nicht entgehen laſſen will, ſtolpert und rollt auf den Raſen.
Da entſtand ein ſo tolles Gelächter, es kam eine ſo heftige Heiterkeit bei beiden Spielern zum Ausbruch, daß die Partie nothwendig unterbrochen werden mußte.
Arm in Arm, die Wangen purpurroth gefärbt, den Blick feucht von freudigen Thränen, und zuweilen wieder heftig und treuherzig lachend, gingen ſodann die Mutter und der Sohn auf eine Bank von rohem Holz zu, welche dem Waſſerfall gegenüber am Rande des kleinen Baches ſtand; hier ruhten Beide einige Augenblicke aus, und Ma⸗ dame Baſtien trocknete ſorgſam den Schweiß, der auf der Stirne ihres Sohnes perlte.
5 „Mein Gott!“ ſagte Frederik, „wie lächerlich .
doch, ſo zu lachen!“ „Ja aber geſtehe, es iſt ſehr gut.“


